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After a first album in 2009,
Afro Sound System (now sold out), the JariBu Afrobeat
Arkestra have released late october 2011 their second
opus Mediacracy, on Soul Garden Records in Japan. The
album will be released in Europe by one of our favorite
German labels, Tramp Records on January 30th 2012. A
7 inch, Legend Of Yoruba, pressed at 200 copies, was
released in the UK in 2010. That's it for the official
info. The other Afrobeat band from Japan that we've
heard of is Kingdom Afrocks, maybe there are some others,
since Afrofunk and Afrobeat are now a worldwide movement…
But let's get back to this 13-piece outfit, one of the
most enjoyable live acts from the Tokyo circuit. On
this album they are joined by Temjin from Mountain Mocha
Kilimanjaro on trumpet, Hirose Takao from Jazz Collective/Masa
Sextet on trombone and Takao Watanabe from Pikaia Pandeiro
Special also on trumpet, which might explain why the
first impression left by this album is one of a supa-heavy,
fully-powered horn section, for fans of Afrobeat, of
course, but also for fans of Funk and Jazz. A fiercely
recommended album.
www.parisdjs.com/index.php/post/JariBu-Afrobeat-Arkestra-Mediacracy
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Afro Beat ist längst ein weltweites Phänomen
und wird gern auch zur Würzung ansonsten vielleicht
fader Popsounds eingesetzt. Wesentlich ernsthafter geht
allerdings das japanische JariBu Afrobeat Arkestra vor.
Auf ihrem zweiten Album "Mediacrazy" fügen
sie zu traditionellen Klängen auch Jazz und Funk
hinzu. Und vor allem sind ihre Stücke ähnlich
wie die ihrer Vorbilder politische Statements, zu denen
man tanzen kann.
Es ist schon erstaunlich, wie weit sich der Afro Beat
seit dem Tode von Fela Kuti in der Welt ausgebreitet
hat. Als ich jetzt allerdings "Mediacrazy"
vom JariBu Afrobeat Arkestra erstmals in den Händen
hielt - und vor allem als ich die Scheibe erstmals hörte!
- , wollte ich den mitgelieferten Informationen eigentlich
nicht trauen: Eine so traditionell mit westafrikanischen
Rhythmen spielende Band kommt gerade aus der Region
von Tokio? Das ist dann schon ganz schön strange,
um mal einen grad passenden englischen Ausdruck zu verwenden.
Aber eigentlich vielleicht auch nicht: Zu oft haben
in den letzten Jahren Rockbands ihre Grooves mit afrikanischen
Zutaten veredelt und so auch weltmusikalisch weniger
gebildeten Hörern die Ohren für deren Schönheiten
geöffnet. Doch die Japaner, die 2009 mit "Afro
Sound System" ihr Debüt veröffentlichten,
kan man beileibe nicht in diese Ecke stellen. Das merkt
man schon beim Titelsong, einer Abrechnung mit der Macht
der Medien, die heutzutage oft schon zu Feinden der
Demokratie werden. Das ist politische Musik, wie überhaupt
der von Fela Kuti und anderen Heroen popularisierte
Musikstil immer auch gesellschaftliche Fragen mit den
Mitteln tanzbarer Musik thematisierte. Auch Lieder wie
"Tricky Liars" passen genau da hin.
Was JariBu von afrikanischen Musikern der 70er unterscheidet?
Wahrscheinlich zunächst mal die jazzigen Exkursionen,
die sich die Kompositionen immer wieder leisten. Und
auch, das man (wie etwa in "Afro Soul Knows")
deutliche Reggae-Einflüsse hören kann. Dass
man allerdings überhaupt nicht hört, woher
die Band eigentlich stammt, das macht deutlich, wie
international der Afro Beat heute wirklich geworden
ist.
Man kann Tramp Records mal wieder nur gratulieren: Mit
"Mediacrazy" hat das Münchner Label mal
wieder ein äußerst gutes Album auch für
den europäischen Markt vorgelegt. Veröffentlicht
wird es am 30. Januar sowohl als limitiertes Doppel-Vinyl
als auch als CD und Download. Am besten bestellt man
es zur Zeit direkt über die Homepage des Labels
vor.
www.wasser-prawda.de
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